Projekte aus der Praxis 

Laufende und abgeschlossene Arbeiten geben hier einen Eindruck von der Vielfalt kreativer Kunst und Medienprojekte. Die Auswahl zeigt unterschiedliche Ansätze – von Workshops über wöchentliche Kursformate bis hin zu intergenerativen Kooperationen und verdeutlicht die Verbindung von Praxisnähe, Teilhabe und pädagogischer Haltung.

Filmkunst aus dem Koffer

Im Rahmen der wöchentlichen Arbeitsgemeinschaft an einer Grundschule, initiiert von der Heidekreis Kunstschule PINX , entstehen mit Foto- und Video-Apps auf Tablets kleine filmische Kunstwerke. Der Fokus liegt auf dem spielerischen und kreativen Umgang mit digitalen Medien. Kinder entdecken eigene Ausdrucksformen, probieren Bildideen aus und entwickeln Geschichten. Ein geschützter Raum mit Reflexionsmöglichkeiten unterstützt dabei, Erfahrungen bewusst wahrzunehmen und gemeinsam weiterzudenken.

Intergeneratives Kunstprojekt

In Zusammenarbeit mit der Kunstschule PINX begegnen sich Kindergartenkinder und SeniorInnen in einem offenen, kreativen Prozess. Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Gestalten und Erleben. Biografische Erfahrungen fließen in die künstlerische Arbeit ein und schaffen Verbindungen zwischen unterschiedlichen Lebenswelten. Durch unterschiedliche Materialen und Techniken entstehen Ausdrucksformen, die Erinnerungen und Geschichten sichtbar machen. So wächst ein Raum, in dem Generationen voneinander lernen, sich gegenseitig inspirieren und durch Kunst Brücken zwischen Jung und Alt entstehen.

Offenes inklusives Atelier

In Kooperation mit der „Initiative Menschen in einer Welt“ und dem „Treffpunkt Vielfalt“ bietet die Kunstschule PINX ein Offenes Inklusives Atelier für Kinder und Jugendliche, unter anderem im Neustädter Familienzentrum an. Unter meiner Leitung entsteht ein Raum, in dem alle Kinder willkommen sind, um kreativ zu arbeiten, zu entspannen oder einfach zuzuschauen. Unterschiedliche Gestaltungstechniken wie Malerei, Druckverfahren oder plastisches Arbeiten mit Ton, Gips, Holz und Pappmaché eröffnen vielfältige Möglichkeiten, eigene Ideen zu entwickeln und gemeinsam künstlerisch tätig zu sein. Ergänzt wird das Angebot durch die kreative Nutzung von Foto- und Video-Apps auf Tablets, die in einem geschützten Rahmen erprobt werden können. So entsteht ein Raum, in dem analoge und digitale Ausdrucksformen miteinander verbunden werden und Kinder sowie Jugendliche ihre Kreativität frei entfalten können.

Film ab! Ferienworkshop

Im Rahmen von Ferienprogrammen leite ich regelmäßig Filmworkshops für Kinder und Jugendliche. In den mehrtägigen Formaten experimentieren die Teilnehmenden mit unterschiedlichen filmischen Ausdrucksformen – von Zeichnung und Storyboard, Dreharbeiten bis hin zu Schnitt und Vertonung.

Die Workshops verbinden kreatives Gestalten mit filmkünstlerischem Arbeiten und eröffnen vielfältige, praxisnahe Zugänge zum Medium Film. Dabei stehen eigenständiges Entwickeln von Ideen, Teamarbeit und die Umsetzung eigener Kurzfilme im Mittelpunkt.

Kurzfilm AG

Von 2020 bis 2022 habe ich an der Freien Humanistischen Schule Hutlosen eine Film-AG pädagogisch und künstlerisch geleitet. In regelmäßigen, zweimal wöchentlichen Treffen begleitete ich offene Gruppenprozesse von der ersten Idee bis zum fertigen Film. Im Fokus standen kreative Methoden, Reflexionsrunden und eine prozessorientierte Arbeitsweise, die individuelle Ausdrucksformen ebenso fördert wie kollektive Verantwortung. Vom Brainstorming über Konzeption und Umsetzung bis zum Endprodukt unterstützte ich die Teilnehmenden in ihrer ästhetischen, sozialen und medialen Entwicklung.

Maskentheater

Im Jahr 2023 habe ich an einer freien Schule das Maskentheaterprojekt „Ich will kein Eichhörnchen mehr sein“ umgesetzt. Ausgangspunkt war ein Buch, das als inhaltliche und ästhetische Grundlage diente und in einem offenen künstlerischen Prozess weiterentwickelt wurde. Das literarische Medium wurde mit einem Gipsmaskenprojekt verbunden. Die Kinder gestalteten eigene Masken und führten die Geschichte aus dem Buch kreativ fort. Aus ihren Ideen entstand ein eigenständiges Theaterstück, das am Ende auf der Bühne zur Aufführung kam. Meine Rolle war die begleitende Unterstützung des Gruppenprozesses. Mit einer pädagogischen Haltung der ästhetischen Bildung stand nicht das Ergebnis, sondern das Erleben, Gestalten und Reflektieren im Vordergrund. Die Kinder übernahmen Verantwortung für Inhalt, Spiel und Ausdruck. Im Verlauf des Projekts entwickelte sich zudem eine medienpädagogische Erweiterung. Ein Kind erklärte sich selbst zur Kamerafrau und begleitete das Stück filmisch. So wurde das Projekt nicht nur performativ, sondern auch medientechnisch dokumentiert und aufgearbeitet.

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